Die hier vorgestellten Tipps zielen darauf ab, Datenschutz-Vorfälle zu verhindern. Die Maßnahmen sind zwar keine rechtliche Pflicht, aber unbedingt empfehlenswert.
Passwort
Beim Umgang mit Passwörtern sollten Sie sichere Passwörter inklusive Sonderzeichen verwenden, die möglichst lang sind und für jedes Konto separat wählen. Schreiben Sie die Passwörter nicht auf, sondern nutzen Sie einen Passwort-Manager.
Computer
Sichern Sie Ihren Computer mit einem geschützten Passwort und lassen Sie ihn bei Verlassen des Arbeitsplatzes sperren. Zudem sollten Sie dafür sorgen, dass Ihr Monitor nicht von anderen Personen eingesehen werden kann. Achten Sie auf eine aktuelle Software (Patch-Management) und installieren Sie eine Firewall und einen Virenschutz. Führen Sie in regelmäßigen Abständen effektive Back-ups durch.
Emails
Versenden Sie wichtige E-Mails nicht unverschlüsselt und achten Sie darauf, dass der korrekte Empfänger angegeben ist. Für mehrere Empfänger sollten Sie das BCC-Feld statt dem CC-Feld verwenden. Nutzen Sie Spamfilter und Virenscanner für angehängte Dateien und seien Sie stets skeptisch gegenüber eingehenden E-Mails. Klicken Sie nur auf enthaltene Links, wenn Ihnen der Absender bekannt ist und Aufforderungen zur Angabe sensibler Daten sind in der Regel Betrug. Vergessen Sie nicht, Ihre E-Mails zu archivieren.
Büro
Wenn Sie Ihr Büro verlassen, schließen Sie es immer ab und vernichten Sie Papiermüll. Nutzen Sie abschließbare Schränke, die nicht für den Publikumsverkehr zugänglich sind, um wichtige Unterlagen zu schützen. Halten Sie sich an eine Clean-Desk-Policy und stellen Sie auch in Ihrem Home Office die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen sicher.
Telefon
Geben Sie keine Informationen an unbekannte Anrufer weiter. Verlangen Sie stattdessen, dass sie ihr Anliegen auf schriftlichem Weg (zum Beispiel per E-Mail oder Post) mitteilen. Überprüfen Sie den Anrufer, indem Sie nach seinem Geburtsdatum und/oder seiner Adresse fragen, um zu überprüfen, ob es sich bei ihm um einen privaten oder geschäftlichen Anrufer handelt.
Privates & Berufliches trennen
Verwenden Sie Firmengeräte (wie Smartphones oder Notebooks) nur für berufliche Zwecke. Alternativ können Sie Container-Lösungen nutzen, um private und betriebliche Daten auf einem Gerät zu trennen.
Markteting
Stellen Sie sicher, dass Sie bei Kontakten, die sich auf einer Mailingliste befinden, eine Einwilligung haben. Sammeln Sie bei Online-Formularen nur die Daten, die wirklich notwendig sind. Geben Sie Ihren Kunden die Möglichkeit, den Marketingmaßnahmen zu widersprechen oder ihre Einwilligung zu widerrufen.